Konsumklima im Zeitwandel

Seit mehr als zwei Jahren ist unsere „Normalität“ mit der Corona-Pandemie aus den Fugen geraten. Unser Konsumverhalten wurde nachhaltig beeinflusst, bestimmte Produktbereiche und die Investitionen in selbige haben stark zu-, andere abgenommen. Mit avisierten Lockerungen schien die alte/neue Normalität wieder greifbar nah – bis mit dem Krieg in der Ukraine vor einigen Wochen eine neue Katastrophe hereinbrach. Öl-, Sprit- und Lebensmittelpreise steigen spürbar an. Die Inflation ist nicht mehr zu leugnen und Wirtschaftsprognosen werden gesenkt. Die Krisen- und Destabilisierungserfahrungen der letzten zwei Jahre haben uns mit einer Wucht getroffen, die wenige Jahre zuvor noch unvorstellbar gewesen wäre.

Gleichzeitig bietet jede Krise auch Chancen, regt zum Umdenken an und beschleunigt Entwicklungen in bestimmten Bereichen. Inwieweit beeinflussen uns diese Entwicklungen und führen perspektivisch zu einem Umdenken; welche Unternehmen und Trends profitieren von der Krise?

Wir wollen genauer hinschauen und verstehen, was die neue Krise mit uns und unserem Selbstverständnis macht und in welche Richtung wir uns dadurch bewegen.

Im Rahmen dieser Gemeinschaftsstudie von innerSense und NORDLIGHT research ermitteln wir, wie sich die neue Krise – in Kombination mit der andauernden Corona-Krise – auf unser aktuelles und zukünftiges Konsumverhalten auswirkt. Welche Chancen und Risiken gehen damit für Unternehmen einher und wie soll die Kommunikation erfolgen?

Die Auslieferung der Studie erfolgt im Sommer 2022.

Schauen Sie sich auch gern unser Studienangebot (pdf) an.

Themenschwerpunkte

 

Die Studie untersucht die für Entwicklung, Marketing und Vertrieb relevanten Aspekte:

  • Welche Auswirkungen haben steigende Preise, Versorgungsengpässe und Zukunftsängste auf uns und unseren Lifestyle?
  • Welche bewussten aber auch unbewussten Motive und Themenfelder gewinnen an Relevanz; was bewegt uns wirklich?
  • Wollten wir nach über 2 Jahren Corona gefühlt nicht so gerne wieder „durchstarten“? Geht das trotz des Krieges? Sind wir inzwischen abgehärtet? Oder ist es vielleicht ein anderes Durchstarten – mit anderen Schwerpunkten und Wertigkeiten?
  • Wenn es hart auf hart kommt, was wird als wirklich wichtig erlebt und wo ist man bereit, auch weiter zu investieren? Und wo werden eher Abstriche gemacht? Was wird hintenangestellt?
  • Und wie können Unternehmen auftreten und kommunizieren, um als wichtig und relevant wahrgenommen zu werden?

Fokus der Studie liegt auf den folgenden Branchen:

 

  • Food
  • Beauty (Kosmetik/Mode)
  • Health
  • Energie
  • Telekommunikation
  • Finanzen
  • ggf. Automotive

Ablauf und Methodik

 

1. Let´s dive deep!

Zwei 2-stündige Gruppendiskussionen und 20 Interviews bieten die notwendige Vertiefung, um die Haltung und das aktuelle Konsumverhalten der Deutschen zu verstehen.

Fokus liegt hier auf den Bereichen Food, Beauty (Kosmetik/Mode) und Health sowie den Bereichen Energie, Telekommunikation, Finanzen und optional Automotive.

In tiefenpsychologischen Gesprächen wird der intensive Austausch mit der Zielgruppe gesucht.

Grundlage ist zunächst das Verständnis der aktuellen Bedürfnisse und Nöte sowie der „Rolle und Funktion“, die dem Einkaufen und Marken aktuell zukommt.

Jenseits von „ist mir wichtig/ist mir nicht wichtig“ werden so auch unbewusste Motive evaluiert und die wahre Bedeutung des Einkaufs in den verschiedenen Bereichen in allen Facetten verstanden.

 

2. Let´s get some numbers!

15- bis 20-minütige Online-Interviews mit 1.000 Verbraucherinnen und Verbrauchern quantifizieren die Einstellungen und Präferenzen und differenzieren nach Gruppen.

Die Erhebung ist quotiert und die Analyse gewichtet, um die Repräsentativität zu steigern.

Der Branchenfokus ist analog zur qualitativen Phase.

Basierend auf den Ergebnissen der tiefenpsychologischen Forschung sowie unter Nutzung bestehender Bausteine aus der Forschungsreihe „Trendmonitor Deutschland“ wird ein Fragebogeninstrument entwickelt.

Dieses misst aktuelle und angedachte Veränderungen im positiven wie negativen im Verbraucherverhalten sowie Motive und Einstellungen bezüglich der Zeitenwende.

Weiterhin unterscheidet es nach soziodemografischen Merkmalen sowie ökonomischen Möglichkeiten und Krisenumgangsformen.

 

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier:

Studienangebot und Bestellformular (pdf)

Ansprechpartnerin

Liesa Fiegl Research Consultant
+49 (0) 21 03 / 25 819 - 77

Zurück